Zukunft des "Engels" ungewiss 


Es war vertraglich vereinbart, dass der Engel zum Jahresende 2020 frei werden wird. Danach war geplant, das Gasthaus "Engel" nebst Pächterwohnung für eine künftige Verpachtung zu rüsten, damit eine neue Pächterin oder ein neuer Pächter nach dem Corona-Lockdown hier durchstarten kann. 


Leider ist das Haus nach wie vor belegt und die Zukunft ungewiss. Ob und wann die Immobilie je wieder regulär genutzt werden kann - und mit welchem Nutzungszweck -, hängt als nächstes von langwierigen gerichtlichen Verfahren und deren Vollzug ab - und hiernach von den notwendig werdenden Investitionen. 


Bereits erfolgte Anfragen von Interessenten müssen deshalb leider absagt werden; weitere Anfragen sind derzeit zwecklos. 


Etwaige sonstige Fragen beantwortet der Eigentümer, Meinrad Baumann, Tel. 07802 7009769, E-Mail: meinrad.baumann@web.de. 


Der "Engel"-Steckbrief: 


Der Engel verfügt im barrierefrei zugänglichen Gastraum im Erdgeschoss über ca. 50 Sitzplätze, zudem ca. 40 Sitzplätze im urigen Biergarten. Und auch das gehört zur unbeschwerten Gastlichkeit: Die Gäste-Toiletten sind barrierefrei. 


Das gemütliche Engel-Stüble im 1. Obergeschoss mit weiteren ca. 40 Sitzplätzen bietet den idealen Raum für Ihre (pandemiegerechte) Feier oder Versammlung.  

7 Pkw-Parkplätze am Haus stehen für Gäste bereit. 


Im 2. Obergeschoss und Dachgeschoss befindet sich die 4-Zimmer-Pächterwohnung auf etwa 100 qm. 

 

Der Engel im Winterkleid 2015 - im Hintergrund die Pfarrkirche St. Peter und Paul

 

 

Blick zurück: Die Engel-Geschichte...

Der Engel am Fuße des Engelbergs in der Ortsmitte ist eine Peterstaler Traditionsgaststätte, eine Dorfwirtschaft im besten Sinne, die vom 19. Jahrhundert bis in die 1990er Jahre, zuletzt von Gertrud Kiefer, betrieben wurde. So sah der Engel in den 1980er Jahren noch aus:

 

Der Charme der 1970er und 1980er Jahre...                                                                                                     

Lange ist es her! Doch so ist es nicht geblieben:

Ende der 1990er Jahre kam das Haus in den Besitz der ortsansässigen

Familie Josef Baumann, Bergvalentin am Vorderberg.  

    

Heimat der Familie Baumann am Vorderberg

Heimat der Familie Baumann am Vorderberg, Bad Peterstal

 

Um die Jahrtausendwende wurde das Gasthaus Engel abgerissen, im Jahr 2002 an gleicher Stelle völlig neu aufgebaut und wieder eröffnet, mittlerweile im Eigentum des Sohnes Lothar Baumann. Mit dem nachträglichen Erwerb des Nachbaranwesens "Moos" konnten zudem zahlreiche Parkplätze geschaffen werden. 

 

Die barrierefreie Gaststube im Erdgeschoss um die 2010er Jahre

 

Besonders erfolgreich wurde der Engel unter der Ägide von Lothars Schwester Raphaela Baumann (jetzt verheiratete Trotter) geführt. Sie betreibt nunmehr mit ihrem Ehemann Franz den einzigen Lebensmittelmarkt in Bad Peterstal-Griesbach, den Nah und gut Trotter: https://www.edeka.de/eh/s%C3%BCdwest/nah-und-gut-trotter-renchtalstra%C3%9Fe-32/index.jsp.  

 

Um die 2010er Jahre... So sah der Engel vor der Renovierung 2014 aus.

 

Nach jahrelangem Engagement für den Engel konzentrieren sich Petra und Lothar Baumann wieder vollständig auf ihren Natursteinhandel in Bad Peterstal (www.natursandsteine.de)

 

Das Eigentum ging im Jahr 2013 an den jüngeren Bruder Meinrad Baumann über, der das Haus außen renoviert und neu verpachtet hatte.

 

Der große Wunsch der Familie Baumann war stets und ist es bis heute, dass dieses Haus ein behaglicher und freundlicher Ort der Gastlichkeit für Einwohner und Gäste sein möge. Der Engel soll damals wie heute ein Gasthaus für jedermann sein, wo das Besondere im Alltäglichen liegt. 


Der Engel heute.


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